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"… in deinen schrecklichen Büchern“: Intertextualität, literarische Wertung und Lesesozialisation in Angela Sommer-Bodenburgs Der kleine Vampir (Niels Penke)

Auszug (Einleitung):

In der seit 1979 auf zwanzig Bände angewachsenen Romanreihe von Angela Sommer-Bodenburgs kleinem Vampir werden zahlreiche Themen verhandelt, die in der Kinder- und Jugendliteratur von zentraler Bedeutung sind. Probleme mit den Eltern, Schule, Freundschaft und Liebe durchziehen die Geschichten um den Jungen Anton und die mit ihm befreundeten Vampirgeschwister Anna und Rüdiger.

Hauptgegenstand der Auseinandersetzung Antons mit seinen besorgten Eltern ist dabei, was zugleich die Bekanntschaft mit den Vampiren initiiert und befördert – Bücher. Sie stellen nicht nur den Dreh- und Angelpunkt der fiktiven Lebenswelt des zu Beginn der Reihe neunjährigen Anton dar, sie durchziehen in unterschiedlichen Erscheinungsformen sämtliche Bände in der Art eines Leitmotivs. Bereits in der Anfangsszene des ersten Bandes Der kleine Vampir wird dies deutlich. Es ist Samstagabend, Anton ist allein zu Haus, er liegt im Bett – und liest Die Wahrheit über Frankenstein.

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